FAQs

Wissenswertes aus der Praxis

Wir beantworten Ihre Fragen verständlich und praxisnah

Im Alltag rund um Aufzüge tauchen häufig Fragen zum Aufzugservice auf – von Wartungsintervallen über Modernisierungen bis hin zu Notrufsystemen. Wir haben die wichtigsten Antworten für Sie zusammengestellt. Wählen Sie einfach den passenden Themenbereich aus.

Regelmäßige Wartungen stellen sicher, dass mechanische, elektronische und sicherheitsrelevante Teile zuverlässig funktionieren. Sie helfen, Störungen zu vermeiden und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.

Eine Inspektionsfahrt ist eine spezielle Betriebsart, bei der Techniker den Aufzug langsam und manuell steuern, um alle Funktionen und sicherheitsrelevanten Komponenten zu prüfen.

Das Notrufsystem ermöglicht über Knopfdruck oder Gegensprechanlage eine direkte Verbindung zu unserer Notrufzentrale. So können Personen im Aufzug im Störfall sofort Hilfe erhalten.

Das Prüfbuch dokumentiert alle Wartungen, Prüfungen und Mängelbeseitigungen. Es dient als Nachweis für Betreiber, Prüfer und Versicherungen.

Die wiederkehrende Prüfung nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss durch befähigte Personen oder zugelassene Überwachungsstellen durchgeführt werden, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten.

Die Rettungsfahrt wird von Technikern durchgeführt, um Personen aus einer steckengebliebenen Kabine sicher zu befreien. Sie erfolgt in einer speziellen Betriebsart mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Die Schachtgrube liegt unter der untersten Haltestelle und enthält Puffer, Fangvorrichtungen und Inspektionszugänge. Sie wird bei Wartungen regelmäßig überprüft.

Fangvorrichtungen sind mechanische Sicherungen, die im Fall eines Ausfalls die Kabine arretiert oder abfangen. Sie müssen regelmäßig geprüft werden.

Die Sicherheitskette umfasst alle sicherheitsrelevanten Komponenten (z. B. Türkontakte, Notbremsen, Nothalt). Unterbrechungen in dieser Kette lösen automatisch eine sichere Abschaltung des Aufzugs aus.

Ein Stillstand liegt vor, wenn der Aufzug nicht genutzt werden kann, zum Beispiel wegen einer Störung, Wartung oder Sicherheitsabschaltung.

Bei einer Fehlerdiagnose werden elektronische Fehlercodes der Steuerung ausgewertet, um die Ursache von Störungen schnell zu erkennen und zu beheben.

Die Türverriegelung sorgt dafür, dass sich Kabinen- und Schachttüren nur öffnen, wenn die Kabine korrekt positioniert ist. Sie ist eine wichtige Sicherheitsvorrichtung.

Der Türantrieb öffnet und schließt die Türen automatisch. Typische Probleme sind Verschleiß, Fehlausrichtung oder mechanische Defekte, die repariert werden müssen.

Führungsschienen im Schacht führen Kabine und Gegengewicht präzise. Verschleiß oder Beschädigungen können zu Ruckeln oder Geräuschen führen und müssen repariert werden.

Tragseile verbinden Kabine und Gegengewicht und übertragen die Bewegungsenergie. Regelmäßige Prüfung auf Verschleiß, Korrosion oder Spannungsverlust ist notwendig.

Die Umlenkrolle leitet die Seile am Treibrad. Lagerzustand und Rillentiefe werden überprüft, da Abnutzung zu Fehlfunktionen führen kann.

Das Treibrad überträgt die Antriebskraft auf die Seile. Verschleiß oder Profiländerungen können zu Schlupf oder ungleichmäßiger Fahrt führen.

Häufige Probleme sind Ölverluste, defekte Ventile oder Druckschwankungen, die nur von Fachpersonal behoben werden dürfen.

Puffer dämpfen die Kabine am unteren oder oberen Schachtende im Notfall. Beschädigte Puffer müssen umgehend repariert werden.

Bremssysteme halten die Kabine sicher an. Verschleiß oder Verschmutzung kann die Sicherheit beeinträchtigen und muss regelmäßig überprüft werden.

Lager an Rollen, Treibrad oder Motoren müssen geschmiert und bei Verschleiß ausgetauscht werden, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Lose Verbindungen, Korrosion oder beschädigte Kabel können zu Störungen führen. Regelmäßige Kontrolle ist entscheidend für die Betriebssicherheit.

Eine Modernisierung lohnt sich, wenn die Anlage veraltet ist, häufig Störungen auftreten oder aktuelle Normen nicht erfüllt werden.

Eine neue Steuerung erhöht Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Fahrkomfort. Moderne Steuerungen ermöglichen Fernüberwachung und präzisere Steuerung der Kabine.

Ein Antrieb mit Frequenzumrichter regelt Geschwindigkeit und Beschleunigung elektronisch. Das sorgt für sanfteres Fahren, Energieeinsparung und bessere Regelung.

Diese Systeme speisen Energie, die beim Bremsen entsteht, zurück ins Gebäude-Netz und reduzieren so den Stromverbrauch.

Bei Zielrufsteuerung gibt der Nutzer das Stockwerk ein, und das System ordnet den optimalen Aufzug zu, was Warte- und Fahrzeiten reduziert.

Mit Fernüberwachung können Betriebszustand, Fehler und Nutzung der Aufzüge in Echtzeit überwacht werden, um schneller reagieren zu können.

Analyse von Betriebsdaten wie Vibrationen oder Temperaturen zur Vorhersage von Verschleiß und zur Optimierung der Wartungsintervalle.

EN 81-20 / EN 81-50 regeln Konstruktion und Prüfung der Aufzugsanlagen. EN 81-70 definiert Anforderungen für Barrierefreiheit.

Durch LED-Beleuchtung, moderne Antriebe, intelligente Steuerungen und ggf. Rückgewinnung von Bremsenergie.

Innenverkleidung, Beleuchtung, Bedienelemente, Handläufe und Sicherheitsanzeigen können modernisiert werden, um Komfort, Design und Sicherheit zu verbessern.

Durch breitere Türen, taktile Bedienelemente, Sprachansagen und Orientierungshilfen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Moderne Türüberwachung, zusätzliche Sicherheitsverriegelungen oder ein verbessertes Notrufsystem können ältere Anlagen auf den aktuellen Standard bringen.

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